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Das große Buch der Linachtalsperre

19,90  inkl. MwSt.

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Seiten 192
ISBN: 978-3-927677-75-3

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Das große Buch der Linachtalsperre

Von Wilfried Dold, Bernward Janzing und Werner Seim

Die Linachtalsperre bei Vöhrenbach ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich: Die erste Eisenbetontalsperre Deutschlands ist zugleich die einzige in aufgelöster Bauweise, die überdauert hat. Ein neues Buch im Großformat erzählt nun ihre „milliarden- und billionenschwere“ Geschichte, denn erbaut durch die Stadt Vöhrenbach in den Jahren 1921 – 1925 – der Zeit der Hochinflation – wurde die Linachtalsperre zwischen 2005 und 2007 für ca. 7,2 Mio. Euro reaktiviert.

„Das große Buch der Linachtalsperre“ enthält über 450 Fotografien, darunter ca. 350 in Farbe: Die Fotos von Herausgeber Wilfried Dold dokumentieren den „Dornröschenschlaf“ der Talsperre, ihre Reaktivierung in den Jahren 2005 – 2007 und schließlich das Leben, das sich seitdem dort einstellte: denn im Linachtal versammeln sich Besucher aus aller Welt, die sich bei Führungen eines der schönsten Wasserkraftwerke Europas zeigen lassen. Ähnliche Anlagen gibt es nur noch in Amerika.

Wilfried Dold schildert in einem 90-seitigen, reich bebilderten Beitrag die Baugeschichte: 4.000 Akten aus der Zeit des Talsperrenbaues, so spannend zu lesen wie ein Kriminalroman, bilden das Gerüst dazu. Der Talsperrenbau hat die kleine Schwarzwaldstadt Vöhrenbach ruiniert, selbst in Amerika versuchte man, weitere Kredite aufzunehmen, um die Bauarbeiten 1925 endlich abschließen zu können. Detailreich und bautechnisch aufschlussreich sind die Tagebücher der Ingenieure. Dutzende, oft bislang unveröffentlichte Fotografien zeigen den Bau der Talsperre im Bild. Reportagen von damals bekannten Journalisten lassen den Alltag auf der einst höchst gelegenen Großbaustelle Deutschlands lebendig werden, wo selbst ein Doppelmörder verhaftet wurde: „Am Hang oben der große Steinbrecher gleicht einem schlafenden Ungeheuer. Da tönt das rüttelnde Fauchen der anlaufenden Maschine, in dicken Schwaden wälzt sich der schwarze Rauch durch das Tal. Ehe die Schicht beginnt, werden die Sprengungen vorgenommen…“

Bernward Janzing und Werner Seim schildern die Reaktivierung des Kraftwerkes durch die GEDEA und die Reaktivierung der Linachtalsperre durch die Stadt Vöhrenbach. Die außergewöhnliche Bauweise der Linachtalsperre erforderte auch bei der Reaktivierung viel Handarbeit – die im Rahmen einer Fotodokumentation im Detail zu sehen ist. Bernhard Adler schließlich erzählt die Erlebnisse von Zeitzeugen, die unter heute unvorstellbaren Anstrengungen die 143 Meter breite und 25 Meter hohe Staumauer samt ihrer Nebenanlagen in Handarbeit hochgezogen haben.

 

Inhalt

  • Zur Vorgeschichte der Linachtalsperre – Auf dem Weg zum Industrieort | Wilfried Dold
  • Vom Werden der ersten deutschen Eisenbetontalsperre – Eine Baudokumentation nach Zeugnissen der Zeit | Wilfried Dold
  • Zeitzeugen berichten – Lebendige Erinnerungen: Von Steinbohrer und Pappschuss – das Arbeiterleben im Linachtal | Bernhard Adler
  • Die Linachtalsperre zwischen 1930 und 1969: Stromgewinnung immer bedeutender – die Instandsetzungen nehmen kein Ende | Wilfried Dold
  • Reaktivierung des Kraftwerkes | Bernward Janzing
  • Die Reaktivierung der Linachtalsperre | Bernward Janzing
  • Zur Geschichte und Sanierung der Talsperrenanlage | Werner Seim
  • Linachtalsperre – die Reaktivierung in Bildern | Wilfried Dold
  • Zeittafel, Technische Angaben – die Linachtalsperre im Überblick und Sponsorentafel
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